Endlich ist es soweit. Überall fängt es so langsam an zu blühen und ich kann mich mit Tulpen eindecken. Die werden auch unbedingt bei der Osterdeko verwendet. Ganz tolle Blumen findet man übrigens in  Hannover in der Lister Meile und in der „Zaubernuß“ in der Ernst-August-Galerie. Da ich aber so häufig Blumen zu Hause habe, kaufe ich sie gerne mal bei Aldi – erstens geht das dann so nebenbei beim Einkaufen und zweitens finde ich, dass Aldi von den Discountern die beste Qualität hat, was Blumen angeht. Der Preis ist natürlich auch nicht zu verachten 😉

Ostern steht für Leben. Für Auferstehung, Hoffnung und einen Neuanfang. Deshalb verwende ich viel lieber gerade zum leben erwachte Blumen in zarten Pastelltönen als bunt bemalte Ostereier. Ganz davon abgesehen haben Blumen mehr Stil als Orange-Lila-Blaue Hühnereier.

Eine Vase, eine Kerze, einen Strauß rosa farbener Tulpen, fertig. Eine wunderschöne Kombination von pastellgrün und -rosa, die das minimalistische Schwarz-Weiß in meinem Wohn- und Esszimmer perfekt ablösen. Dazu noch die besten Cookies aller Zeiten backen. Et voilá:

Osterdeko, Interiour, Tulpen

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Special Interiour Advices

1. Weniger ist IMMER mehr.

Bitte keine Nostalgie, wenn es um Einrichtung geht. Alle paar Monate entferne ich ALLE Dekoobjekte und überlege mir, wie meine Zimmer neu aussehen sollen. Erst dann wird dekoriert. Dazu können die „alten“ Sachen durchaus wiederverwendet werden – aber bitte versuche nicht einfach alles unterzubringen, nur weil du schon hast. Lieber auf dem Dachboden verschwinden lassen, und bei Gelegenheit wieder hervorholen oder direkt bei Ebay / auf dem Flohmarkt versteigern.

2. Das gilt auch bei der Farbwahl – 2, 3 Farben sind i.d.R. ausreichend!

3. Blumen in passende Vasen stellen – üppige Sträuße in weitere Vasen, einzelne Zartheiten in feinere Behältnisse stellen.

4.Raum lassen zwischen den einzelnen Deko-arragements, Möbeln etc.!

Auch das lässt sich nur erreichen, wenn du regelmäßig aussortierst! Wenn du zwischendurch mal umstellst und alte Sachen an einem anderen Ort, in einer neuen Weise kombinierst hast du das Gefühl völlig neu eingerichtet zu sein – ganz ohne Geld ausgegeben zu haben.

5. Ungerade Stückzahlen kombinieren – 3 Kerzen + 2 Vasen, 5 Kissen – verschiedene Größen und Formen ergeben ein ungekünsteltes Bild.

6. Kontraste schaffen!

Ich war und bin immer noch ein Fan von dem minimalistischen Schwarz-Weiß. Einfach weil es so klar und sauber wirkt und einzelne Objekte durch den Kontrast optimal hervorgehoben werden können. Im Frühjahr wird das Schwarz nun von pastelltönen abgelöst, was auch Kontraste setzt – nur nicht ganz so starke.

7. Bücher in Szene setzen – in meinem Schwarz-weißen Wohnzimmer habe ich ein paar Bücher in weißes Papier eingeschlagen – auf dem Couchtisch thronen ein paar schöne Bildbände – das ist nicht nur schön, sondern schafft auch eine gemütliche Atmosphäre, die zum schmökern einlädt.

8. Last but not least – your Home is your Castle. Schaffe ein zu Hause, das zu dir passt und dich wiederspiegelt. Du darfst alles, musst aber nicht jeden Trend mitmachen. Hier bist du sicher und kannst dich fallen lassen, es ist DEINE Burg. Wenn du dir und deinem Gefühl für Schönes treu bleibst, wirst du länger mit dem zufrieden sein, was du geschaffen hast.