Rechtzeitig zum 2. Advent habe ich fleißig gebacken. Und zwar Omas liebste Rakuschki. Auf Deutsch bedeutet das „Muscheln“ – die süßen Baiserteilchen erinnern optisch auch ein wenig an Muscheln, sind meiner Meinung nach aber bestens für die Weihnachtszeit geeignet. Schlicht in der Farbwahl und der Puderzucker verleiht dem Ganzen den Flair von frisch gefallenem Schnee

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Rezept

Teig:
1 Becher Creme fraiche
250 gr. weiche Butter
4 Eigelb
650 gr. Mehl
eine Prise Salz

Baiser:
4 Eiweiß
2 Gläser Zucker – noch besser Puderzucker
etwas Puderzucker zum Bestäuben

Die Zutaten für den Teig rasch zu einem Teig kneten – das funktioniert wunderbar, schnell und unkompliziert im Thermomix, allerdings auch recht gut in jeder anderen Küchenmaschine, die eine Knetfunktion hat. Der Teig sollte eine recht feste Konsistenz haben. Etwa wie Nudel- oder Pilmeniteig. Ab in den Kühlschrank – mindestens für 2 Stunden. Über Nacht ist auch möglich.

Die Eier mit dem Puderzucken mixen – am besten klappt das in einem Standmixer / einer Küchenmaschine. Das Ganze dauert nämlich etwa 10 min!

Den Teig aus dem Kühlschrank holen, unterteilen und ausrollen, in 2×2 große Quadrate schneiden. 1 Teelöffel Baiser in die Mitte geben, dann einmal in der Hälfte zusammenfalten und nochmal in der Hälfte zusammenlegen, sodass wieder ein Quadrat entstanden ist. Die „Muschel“ hat jetzt 2 geschlossene und 2 geöffnete Seiten. Die geschlossene Ecke leicht zusammendrücken, damit das Baiser vorne an den offenen Seiten zu sehen ist. Auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Backofen 15-18 Minuten bei Umluft 180°C backen.
Du erkennst, dass die Rakuschki fertig sind, wenn du von unten auf das Blech klopfst und es sich hohl anhört. Die Kekse sollen nicht dunkel werden, das Baiser muss trocken sein.

Aus dem Backofen holen, auf einem Gitter auskühlen lassen und in Keksdosen aufbewahren.
Mit Puderzucker erst kurz vor dem Verzehr Bestäuben.

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