Was schenkt man seiner wunderschönen, klugen und kreativen 15-jährigen Nichte zum Geburtstag?

Einen Macaron-Back-Workshop. G e n a u.

(Zugegeben, allen anderen 15-jährigen sollte man vielleicht einfach ne Schachtel mit Macarons überreichen) Aber DIESE Nichte hat Durchhaltevermögen und arbeitet sehr präzise.Beste Vorraussetzungen.

Nach etwa 3 Stunden Arbeit hat mir meine Schwester einen Doktor-Titel verliehen. Und da waren wir noch lange nicht fertig… und ich wiederhole für euch gerne was ich ihr gesagt habe:

Ja, man muss sich wirklich GANZ genau an die Vorgaben halten.

Ja, eine digitale Küchenwage ist in diesem Fall WIRKLICH unerlässlich!

Und die Mandel-Puderzucker-Mischung muss WIRKLICH UNBEDINGT gesiebt werden u

nd beim Zuckersirup müsst ihr euch E X A K T an die 115°C halten. P R Ä Z I S I O N ist in diesem Fall mehr als wichtig.

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Außerdem ist für meine Neffen und Nichten nur das Beste gut genug. Deshalb auch das königliche Gebäck…

Es war nämlich Katharina von Medici die dafür sorgte, dass die Macarons im 16. Jahrhundert aus Italien an den französischen Hof kamen. Dort entwickelten sich aus den gewöhnlichen Keksen das raffinierte Feingebäck aus Mandeln, Zucker und Eiklar. Heute sind sie als Klassiker der französichen Konditorskunst weltweit bekannt, beliebt und heiß begehrt.

So auch von Queen Blair Waldorf in Gossip Girl. Als Zeichen der unendlichen Zuneigung fliegt Chuck Bass extra nach Paris um seiner geliebten Blair ihre Lieblingsmacarons zu besorgen. Wer von uns hätte nicht auch gern einen Chuck? Eine Beziehung wie Chuck und Blair!?

EBEN. Sag ich doch.

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Blair: Why aren’t you in Europe?
Chuck: I was, and Paris. Only to get your favourite macaroons from Pierre Herme.
Blair: And Germany?
Chuck: … To pick up your favourite Faux Stockings, you know how I adore them.
Blair: What are you doing here then?
Chuck: You were right, I was a coward running away again. Everywhere I went, you caught up with me. So I had to come back.
Blair: I want to believe you, but I can’t. You’ve hurt me too many times.
Chuck: You can believe me this time.
Blair: Oh, is that it?
Chuck: I love you too.

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Wenn wir wissen wie man einen Chuck Bess bäckt, geben wir euch selbstverständlich schnellstmöglich Bescheid. Bis dahin müsst ihr aber mit der Anleitung zum Backen des königlichen Gebäcks vorlieb nehmen. Leicht verständlich erklären wir jeden einzelnen Schritt, ihr müsst euch einfach nur e x a k t daran halten, dann gelingt es sicher!

Was ihr an Werkzeug braucht:

Eine Digitale Küchenwaage – ihr erinnert euch ! Präzision !

Standmixer oder Küchenmaschine – keiner möchte 20 min. lang einen Handmixer halten

Sieb – es ist absolut wichtig die Mandeln und den Puderzucker zu sieben – so werden die Macarons schön glatt und seidig glänzend

Thermometer – Erinnerung die zweite !! Präzision !! auch bei den 115 Grad für den Sirup

weicher Teigschaber aus Silikon

Spritzbeutel und Tüllen (am besten Einweg-Spritzbeutel)

Backpapier, mit 3cm-Durchmesser Kreisen bemalt

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Zutaten:

2oo g     gem. Mandeln

200 g    Puderzucker

75 ml    Wasser

200 g    Zucker

2 x 80 g Eiweiß (ca. 6 Eier) – unbedingt genau auf der Küchenwaage ausmessen!

grüne Lebensmittenfarbe (unbedingt in Pulverform, jede Flüßigkeit zerstört das Mandelbaiser)

für die Ganache:

400 g weiße Schokolade

200 ml Sahne

60 g Pistazien pürieren und mit 1 EL Mandelsirup zu einer Paste mischen.

 

Zubereitung:

1. die gemahlenen Mandel sieben, in der Regel bleibt ein kleiner Rest im Sieb über, der sich nicht sieben lässt, da die Mandeln nicht fein genug gemahlen sind. Den tut ihr auch weg, und ersetzt ihn durch weitere gemahlene Mandeln, anschließend wird nochmal gemessen. Puderzucker sieben und hinzufügen, das Ganze locker durchmischen. Hier kann man schon 1-2 Messerspitzen Lebensmittelfarbe hinzufügen.

2. Die Eier trennen und das Eiweiß abmessen. 2x 80 g

3. 80 g Eiweiß in der Küchenmaschine etwa 10 min. schlagen.

4. In der Zeit das Wasser und den Raffinadezucker ohne rühren zum kochen bringen. Es darf 115 Grad nicht überschreiten. Sobald die 115 Grad erreicht sind lässt man den Sirup in einem sehr feinen Strahl in den Eischnee einlaufen, der von der Küchenmaschine, Standmixer o.ä. weiter geschlagen wird. Anschließend weitere 10 min. weiterschlagen, damit die Eiweiß-Zucker Masse sich abkühlen kann.

5. In diesen 10 Min mischt man die anderen 80 g Eiweiß mit dem Mandel-Puderzucker-Gemisch mit dem Silikonschaber zu einer glatten Paste verrühren bis auch die letzten Farbpunkte der Lebensmittelfarbe homogen verteilt sind.

6. Ein Drittel des Eischnees unter die Mandelpaste heben, bis eine geschmeidige Masse entsteht, anschließend den Rest unterheben.

7. Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer Tülle von 8 mm Durchmesser füllen. Ein absolut gerades Blech mit Backpapier füllen auf das man 3cm-Durchmesser Kreise gemalt hat. Den Teig in diese Kreise setzen. Anschließend einmal von unten gegen das Blech hauen und min. 60 min.  bei Zimmertemparatur stehen lassen, damit sich eine Kruste auf den Macarons bildet.

Den ganzen Teig so verarbeiten und notfalls auf Backpapier trocknen lassen, wenn man nicht genügend Backbleche hat. Die Trocknung ist abgeschlossen, wenn sich eine Kruste gebildet hat, die nicht kaputt geht, wenn man sie ganz leicht mit dem Finger berührt.

8. In dieser Zeit die Ganache vorbereiten:

60 g Pistazien pürieren und mit 1 EL Mandelsirup zu einer Paste mischen.

Die Sahne und die Pistazienpaste in einem Topf erhitzen, über die zerkleinerte Schokolade gießen und glatt rühren. Anschließend in einen Frischhaltebeutel geben, zuknoten und im Kühlschrank min. 3-4 Std. abkühlen lassen.

9. Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und die Macarons 14 min. backen. Die Arbeitsplatte möglichst kalt halten und mit kaltem Wasser anfeuchten,.

10. Das Backpapier der gebackenen Macarons auf die angefeuchtete Arbeitsplatte ziehen und ca. 10 min. abkühlen lassen, bevor man sie vorsichtig vom Backpapier löst.

11. Die erkalteten Macarons mit der kalten Ganach füllen indem man in den Frischhaltebeutel ein kleines Loch in die Ecke schneidet und als Spritztülle verwendet.

Aufbewahrung:

In einer luftdichte Dose bis zu 3 Tage.

Ohne Ganache lassen sich die Macarons auch 2 Wochen in einer Dose aufbewahren. So kann man sie „vorbacken“ und zu einem späteren Zeitpunkt befüllen und verzehren.

 

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