Wisst ihr noch wie der dritte Montag im Januar für euch war? Ich habe munkeln hören, es sei der schlimmste Montag des Jahres. Warum? Weihnachten und Silvestern sind längst vorbei,der Winter ist aber immer noch da. Es ist dunkel, kalt und die meisten von uns haben eine Figur die keineswegs Bikini-tauglich ist. Das Geld ist alle und die ersten Vorsätze hat der Durchschnittsdeutsche über Bord geworfen. Deprimierend. Ging es euch auch so?

Anfang des Jahres  waren auch wir so töricht uns einiges vorzunehmen und euch zu versprechen Rechenschaft abzulegen. Wollt ihr wissen, wie der Januar für uns gelaufen ist?

 

Resume

Weniger Stress im Alltag: eine Viertelstunde früher als gewöhnlich aufstehen!

Tina: Der erste Monat ist rum und ich habe einiges gelernt. Voll allem: Ich schaffe es zwar nicht immer 15 min. früher aufzustehen, aber immer öfter! Es ist unglaublich enspannt mit einer Kaffeetasse in der Hand aus dem Fenster zu schauen, und die Ruhe zu genießen, bevor der Tag richtig los geht – irgendwann glaube ich das auch und dann werde ich die glorreiche Angewohnheit los, meinen Wecker 30 min lang immer wieder klingeln zu lassen, bevor ich mich dazu aufraffe die wohlige Wärme zu verlassen. Ich hatte aber auch Tage die total chaotisch losgingen. Zum Beispeil der Tag an dem ich zwar rechtzeitig aufstand, aber meine Fahrkarte suchen musste… ich bin am Ende zur Bahnhaltestelle gerannt und habe die Bahn auch nur bekommen, weil sie zu spät war.. ich habs aber geschafft – das allein zählt. Und wenn nur einer von zwangzig Arbeitstagen im Monat chaotisch losgeht, ist das immerhin schon eine Steigerung zur Statistik des letzen Jahres.

Verena: Fail auf kompletter Linie. Pünktlich aufzustehen ist schon schwer genug. 😀

Gesund leben: Jeden Tag Frühstücken!

Tina: …deshalb habe ich mir einige Rezepte zugelegt, die gut vorzubereiten und im Notfall auch mitzunehmen sind. Zum Beispiel mein Müsli und der Erdbeerdrink weitere Experimente stelle ich demnächst vor – das mit dem Frühstück möchte ich nämlich unbedingt beibehalten. Für den absoluten Schwerstfall von morgendlicher Müdigkeit und *räusper* Faulheit habe ich mir im Büro ein Fertig-Müsli plaziert. Aber wirklich nur für Notfälle. Ehrlich. Indianerehrenwort!

Am Wochenende fehlt mir allerdings der (früher von mir so gehasste) Weckruf meines Papas. Um 8.30h zum Frühstück. Seine Devise: Wer feiern kann, muss auch arbeiten können. Jetzt weckt mich keiner und schmeißt mich niemand aus dem Bett – so vertrödel ich den halben Samstag…!

Verena: Fail auf kompletter Linie 2. Wer nicht aufsteht, kann auch nicht frühstücken.

Menschen, die uns am Herzen liegen – anrufen!

Tina: Wofür ich zu sehr Gewohnheitstier war: die Sache mit dem Anrufen. Ich glaube ich habe sogar noch weniger telefoniert und noch mehr gewhatsappt als sonst. Peinlich. Peinlich. Deshalb habe ich mir diesen Punkt einfach nochmal für den Februar vorgenommen. 3 Vorsätze für einen Monat sind eben doch irgendwie viel…

Verena: Ich habe auf jeden Fall mehr telefoniert als sonst (zählen Sprachnachrichten auch?).

 

Dranbleiben im Februar

Wie ihr selbst gemerkt habt bin ich einem meiner Vorsätze nicht treu geblieben. Genau genommen, habe ich es nicht einmal wirklich versucht. Wie ich munkeln hörte geht es vielen anderen ähnlich. Das heisst allerdings nicht, dass man jetzt aufgeben sollte, weil man es ja eh nicht schafft. Nein. Dranbleiben ist angesagt. Oder, wenn du schon aufgegeben hast: Nochmal anfangen. Was möchtest du im Februar konkret ändern? Hinsetzen. Aufschreiben. Umsetzen. Jetzt. Dazu kannst du auch gerne unsere Vorlage verwenden. Findest du hier.

1. Gesund leben: Wasser trinken

Wisst ihr woran man ein Model erkennt? An der Wasserflasche in ihrer Handtasche. Weil Wasser schön und schlank macht. Aber auch gesund! Die meisten Menschen trinken zu wenig Wasser, dafür umso mehr Kaffee, Süßgetränke oder sonstig gepantschtes Zeug. Deshalb achten wir im Februar auf eine anständige Flüssigkeitszufuhr. Da Wasser selbst für mich irgendwann etwas langweilig wird, peppe ich es ab und zu mit Zitronenscheiben, Apfelscheiben oder Granatapfelkernen auf – wer garnicht ohne Geschmack kann, macht sich eine Schorle mit Fruchtsaft, die schlimmsten Chemie-Keulen sind nämlich diese „Wasser mit Geschmack“. Im Büro stell ich mir gleich morgens mein Wasser mit einem Glas hin, das ich immer wieder fülle, sobald ich es ausgetrunken habe. Und eine Kanne Tee.

Ich habe mir ein paar wohlmundende und wohltuende Sorten zugeleg – einige haben ungeahnte positive Nebenwirkungen:

Brennsseltee etwa reinigt – deshalb ist auch häufig der Zusatz „Detox“ auf den Verpackungen zu lesen.

Pfefferminztee tötet Keime im Mund- und Rachenraum ab und wirkt im Magen-Darm-Bereich beruhigend, krampflösend und schmerzstillend – Ganz besonders toll ist frische Minze aufgebrüht. Yummi. Noch einen Spritzer Zitrone und der Tag ist gerettet!

Grünen Tee habe ich bisher auch immer ganz gerne getrunken – bis ich herausfand, dass er die Aufnahme von Eisen und Vitamin B9 (Folsäure) reduziert. Also: nur in Maßen trinken. Um die entgiftende Wirkung zu unterstützen sollte man zum grünen Tee auch stilles Wasser trinken – so werden die Giftstoffe, die der Grüntee aus dem Körper löst, auch wirklich ausgespült.

Frauenmanteltee (bekommt man in der Apotheke) unterstützt die Wundheilung und mindert Regelbeschwerden – schmeckt zwar nicht wie eine Alltagsfreude hat aber eine unglaubliche Wirkkraft  – unbedingt ausprobieren Mädels! Das getrocknete Kraut in Wasser aufkochen, 5 Minuten ziehen lassen, absieben – fertig. Bis zu fünfmal am Tag trinken. Am besten vor Einsetzen der Regel und ich schwöre ihr werdet keine Schmerztabletten mehr brauchen.

2. Menschen, die uns am Herzen liegen – anrufen!

Wie gesagt, das habe ich im Januar leider versäumt. Ich finde diesen Punkt aber so wichtig, dass ich es im Februar nochmal angehe. Liebe Freunde, macht euch auf meine Anrufe gefasst und fallt nicht vom Stuhl, wenn das Telefon klingelt mit meinem Namen im Display – es ist kein Notfall, niemand ist gestorben, ich will nur T E L E F O N I E R E N.

3. Weniger Stress im Alltag: Finanzlage checken

Der dritte Lebensbereich auf den wir uns stürzen wollten: Das leidige Geld. Die Wurzel allen Übels.

Wie schaffst du es, dass am Ende des Geldes nicht mehr ganz so viel Monat übrig ist?

Wie man munkelt wissen die meisten Leute garnicht, wo sich das ganze Zaster hinverzieht. Dem wollen wir auf den Grund gehen – du vielleicht auch?

Wir werden jeden Einkauf notieren. Da gibt es unzählige Apps, die unterstützen zu Beispiel „Money Control“. Ich machs allerdings altmodisch. Die Sachen, die ich bar bezahle schreibe ich alle auf, den Rest sehe ich ja am Kontoauszug. Die Bons werden aufbewahrt. In einer schicken Kiste mittauf dem Wohnzimmertisch – nicht, dass wir es aus den Augen verlieren..

Und dann schauen wir uns das Ergebnis im März einmal an…

Bleibt dran!