Um was gehts?

ein liebevolles Zusammensein, das der Bald-Mama Kraft und positive Gedanken spendet. Es geht darum die Mutter zu segnen und in ihren neuen Aufgaben (Geburt und Mutterschaft) sowie ihr Vertrauen auf Gott und auch sich selbst (zum Beispiel die Gebärfähigkeit ihres Körpers oder ihre mentale Kraft), und die Gemeinschaft der Frauen zu bestärken.


Was passiert?

Die Frauen verbinden sich auf einer geistigen Ebene, es entsteht ein Miteinander und die werdende Mama macht stärkende Erfahrungen.

Vorbereitungen

Die kleine Feier kann draußen oder drinnen statt finden – achtet nur darauf, dass ihr Privatsphäre und Ruhe habt. Die Frauen sollten sich wohlfühlen. Dafür könnt ihr mit Decken, Kerzen und Blumen dekorieren. Je nachdem welche Zeremonien ihr durchführen möchtet sollten dafür ebenfalls Vorbereitungen getroffen werden.

Beispielsweise Karten & Stifte um Affirmationen, Gebete und Segnungen auf zu schreiben. Vielleicht wollt ihr auch vorher überlegen, welche Worte ihr mit auf den Weg geben möchtet. Hat die Mama Lieblingslieder, was wird sie besonders aufbauen? Und das Essen bringt ihr natürlich auch mit.

Der Ablauf

… richtet sich nach der Bald-Mama. Es geht vor allem darum der Mama bewusst zu machen, dass sie nicht alleine ist. Eine starke Gemeinschaft von anderen Frauen ist bei ihr und natürlich Gott. Am besten startet man mit einem Essen – das schafft ja bekanntlich ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Das Gespräch während des Essens kann sich darum drehen, wie es der Mama geht, welche Gedanken sie zur Geburt hat welche Ängste, worauf sie sich freut – darauf geht man dann in den anschließenden

Zeremonien

ein. Das können sein:

  • Wenn die Frauen sich noch nicht kennen, können sie sich gegenseitig erzählen, wie sie heißen und in welcher Verbindung sie zu der Bald-Mama stehen, so festigt sich die Gemeinschaft derer, die der Mama nahe sind und bilden eine schöne Basis für ihr Vertrauen in diese Gemeinschaft – die Mama weiß: wir sind miteinander verbunden, ich bin nicht allein.
  • Das Auffädeln eines gemeinsamen Armbandes, für das jeder Gast Perlen oder Anhänger mitbringt, die persönliche gute Wünsche ausdrücken. (Oder ihr kauft einfach ein Armband und jeder spricht mit dem Armband in der Hand einen Wunsch o.ä. aus, die Mama kann das Armband bei der Geburt tragen)
  • Entspannende, sorgenlösende Massagen für die Schwangere oder Fußbäder mit Blütenwasser – sehr intim und viele müssen sich dazu überwinden, sich so „bedienen“ zu lassen, umso mehr kann dies in der Mama etwas Gutes auslösen – ich bin umsorgt, ich darf mir helfen lassen, ich muss nicht alles alleine schaffen. Sie kann lernen zuzulassen geliebt zu werden auf eine ganz neue Art.
  • Positive Erfahrungen dürfen geteilt werden – zu Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett oder der Muttererfahrung. Auch schwere Erfahrungen wie Wochenbettdepressionen haben hier Platz – aber bitte immer mit einer guten Wendung, bzw. dem Hinweis, was einem geholfen hat.
  • Ihr könnt zusammen singen. Wenn ihr an Gott glaubt gerne Lobpreis, aber auch jedes andere Lied, dass der Mama gut tut darf zelebriert werden. Wenn jemand das live begleiten kann (Gitarre, Klavier o.ä.) ist das natürlich cool, eine Spotify Playlist und gute Boxen tuns aber auch. Ihr werdet sehen, wie gut das gemeinsame Singen tut!
  • Und Beten! Es ist so ein kraftvolles und schönes Gefühl, wenn die engsten Menschen ihre Hände auf dich legen und gute Worte über dir aussprechen! Dafür könnt ihr auch gern den Papa dazu holen, die Ehe, den Papa und die Familie segnen!
  • Alle guten Gedanken, Wünsche, Segnungen, Bibelverse und Affirmationen könnt ihr (nebenbei immer mitschreiben oder) und der Mama mit auf den Weg geben, diese kann sie vor, während, nach der Geburt, im Wochenbett oder auch noch länger bei sich tragen, immer wieder lesen und so ihren guten Glauben nähren.

Wichtig ist, dass es eine Person gibt, die die Zeremonie leitet und sich um die Abläufe kümmert, alles ein bisschen moderiert. So können die Mama und ihre Begleiterinnen loslassen und sich ganz auf die Inhalte konzentrieren.

Wirkung

Ich habe so einen liebevoll gestalteten Mama Blessing Way erlebt. Meine liebe Freundin Caro ihn vorbereitet und ihn gemeinsam mit meinen Mentorinnen Erika und Elli durchgeführt. Es war ein sehr bewegendes Erlebnis. Alleine diese drei Frauen, von denen ich mich prägen lasse, in einem Raum zu haben, war schön. Ich habe richtig gespürt wie wir zusammen gewachsen sind. Ich habe mich getragen und begleitet gefühlt – und das weit über unser Treffen hinaus. Ich hatte das Gefühl, als wären die Mädels auf eine ganz besondere Weise weiterhin bei mir. Auch bei der Geburt. Ich hatte Angst vor dem Kaiserschnitt. Aber ich habe die Affirmationskarten gelesen. Immer wieder. Und mich getragen gefühlt – mit meiner Angst. Leider versagte die Anästhesie und ich spürte den Schnitt. Ich habe vor Schreck laut geschrien, wurde dann mit Medikamenten ins Nirvana verfrachtet und wisst ihr was ich in diesem abwesenden Zustand immer wieder gesagt haben soll? „Mit Gott wird alles gut.“ Ist das nicht cool? In dem Moment als ich auch hätte panisch werden können hat mein Glaube mich ganz praktisch getragen.