„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“

(Hermann Hesse)

Ich bin ein ziemlich großer Fan von Neuanfängen, sowohl von den ganz kleinen: die erste Seite eines neuen Blockes zu beschreiben – als auch von den ganz großen: das Einrichten der ersten eigenen Wohnung. Neuanfänge sind immer besonders und ich stimme Hermann Hesse da voll und ganz zu: ihnen wohnt definitiv ein Zauber inne.

Letzte Nacht hat die ganze Welt das neue Jahr begrüßt. Wir haben Silvester gefeiert und damit DEN Neuanfang schlechthin.

Oh ja, ich liebe Silvester!

Wobei Liebe vielleicht ein zu schwaches Wort ist … denn in dieser Nacht fließt Konfetti in meinen Adern, mein Herz schlägt im Takt der Raketen und meine Haare stehen vor Freude noch ein kleines Stück mehr als sonst in alle Richtungen – Empfang auf allen Sendern sozusagen. Ich BIN quasi das personifizierte Silvester. Jawohl!

Wie es sich für mich als Silvester anschickt, gehören Vorsätze zu mir wie meine kugelige Nase. Viele Leute rümpfen selbige ja ganz gerne, wenn sie auch nur das Wort Vorsatz hören, aber ich gehöre sicher nicht dazu. Nein, ich finde Vorsätze spitze.

Das Problem mit den Vorsätzen

… kennt ja nun leider jeder …. und auch ich natürlich. Den im restlichen Jahr wird aus mir als Frau Silvester eher die personifizierte Prokrastination a.k.a. Ms. Wishi-Washiness (Google sagt, dass ist das Gegenteil von Disziplin).

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Doch dieses Jahr habe ich einen ausgeklügelten Plan dem Vorsatz-Dilemma ein Schnippchen zu schlagen. Aufgepasst, jetzt kommt die Lösung für alle eure Probleme:

Das Konzept der Slimer-Vorsätze

So, was meine ich damit?

Das Schwierige an Vorsätzen ist einfach, dass sie meistens viel zu groß und undefiniert sind. Wie große Flatschen von diesem Slimer, den ich früher immer haben wollte (und eigentlich jetzt auch noch) wabbeln die monströsen Vorsätze auf dem frischen neuen Jahr herum. Nachdem die Euphorie zu Anfang sehr groß war und es Spass gemacht hat, sich mit dem Schleimklumpen zu beschäftigen, merkt man schnell, dass man sich damit eigentlich nur die Finger verklebt. Es lässt sich auch irgendwie gar nicht mehr von dem tollen neuen Jahr ablösen, hinterlässt Schleimspuren und wird auch ganz dreckig und peckig, weil man vorher noch schnell nen fettigen Burger gemampft hat ohne sich danach die Hände zu waschen.

Um zu vermeiden, dass der Schwabbel in jede Pore von 2015 eindringt, sie verklebt und irgendwann zu SchlechtemGewissenPickeln mutiert, muss man die Größe vom Vorsatz-Slimer verändern!

Die Lösung

Anstatt einem dicken, fetten Klumpen sollte man sich eher Stück für Stück mit kleinen Häppchen vom großen Ganzen beschäftigen! Wir haben uns deshalb unsere Gummihandschuhe übergestülpt, drei Vorsatz-Schleimbomben auseinander genommen und in 12 wohlportionierte Mini-Kugeln geteilt, welche man ganz easypeasy mit zwei Fingern zerquetschen kann.

Meine Vorsätze für 2015!

1. den Alltag genießen

Die schönen Dinge wahrnehmen und den Stress reduzieren durch bessere Organisation von Zeit, Geld und Wohnung.

2. Mit Menschen die uns am Herzen liegen

Auf die Menschen konzentrieren, die wir mögen. Sie wertschätzen und ihnen mehr Platz in unserem Leben einräumen.

3. Gesund leben

Der Seele und dem Körper etwas Gutes tun. Sich bewegen, weil man weiß, dass das glücklich macht.  Qualitativ essen, weil man weiß, dass das schön und gesund macht.

Für jeden Monat habe ich ein kleines Ziel definiert. Jedes Teil-Ziel bringt einen näher an das große Ziel – und das langfristig! Vielleicht habt ihr Lust mich zu begleiten? Ich werde euch nämlich auf dem Laufenden halten und ehrlich Rechenschaft ablegen, wie ich mit unseren Monatszielen im Laufe des Jahres zurecht kommen.

Für euch habe ich ein Free-Printable erstellt, auf welchem ihr eure persönlichen Ziele und Teilziele festhalten könnt.

Ich bin gespannt und freue mich auf 2015!

Liebe Grüße

Tina

Ziel2015