Taormina. Du bist so schön. Deine sonnendurchfluteten Straßen, die pinken Blumen und sprudelnden Brunnen an allen Ecken. Deine prächtigen Kirchen und die mit Menschen und Leben gefüllten Plätze. Wie leicht ist es durch deine Gassen zu schlendern. In deinen Souveniershops zu stöbern, die Obststände zu bewundern und deine kulinarischen Highlights zu geniessen. Andächtig im Taetro Grecco zu stehen und sich vorzustellen wie Menschen vor Tausenden von Jahren hier gelebt, geliebt und gekämpft haben. Vom Platz des vierten April auf die Berge und das Meer zu sehen und garnicht fassen können wie groß die Welt ist und alles was es darin noch zu entdecken gibt.

San Giuseppe, Taormina

kunstvolle Blumentöpfe finden sich auf Treppen und Balkonen

Das Wahrzeichen von Sizilien – Das Teatro Greco in Taormina mit Blick auf das Meer, bei wolkenlosem Himmel würde man im Hintergrund noch den Ätna sehen

Teater ODEON

Solltet ihr einmal in Taormina sein empfehlen wir euch folgende Sehenswürdigkeiten:

Das „ODEON Teater“ muss man nicht unbedingt gesehen haben, ist aber ganz nett.

Wirklich schön ist der Platz des neunten April und alles was sich drum herum befindet. Die Gassen, Läden und Restaurants. Aber auch Kirchen und etwa 15 min fußläufig erreichbar: das Teatro Greco – das ist tatsächlich ein absolutes Muss.

Am Platz des neunten April befindet sich das „Ristorante del Corso“ – hier haben wir unsere ersten Arancini und Canoli probiert. Canolli sind ein Gedicht. frittierte Teigröllchen mit einer Ricottacreme gefüllt. Alleine deswegen muss ich unbedingt noch einmal nach Sizilien. Von den Arancini war ich so semi begeistert. Mein Freund mochte die frittierten Bällchen mit diversen Füllungen von Reis über Tomate-Käse-Schinken bis alles was euch einfällt sehr gerne. Wie der Name schon sagt sehen die Bällchen aus wie Orangen.  -> Bilder hiervon folgen

Schlendernd vom Platz des neunten April zum Teatro Greco machte mein Liebster mich auf die Pasticcheria Minotauro aufmerksam. Er weiß nur zu gut wie glücklich mich gutes Gebäck macht. Und tatsächlich, die Windbeutel haben mich Loblieder singen lassen.

Hier hätten wir auch noch länger bleiben können.

Auf dem Weg von Giarre nach Taormina haben wir an der Gole dell´Alcantara angehalten. Die Schluchten befinden sich an der Staatsstraße 185 zwischen Taormina/Giardini Naxosund Randazzo, kurz vor Francavilla di SiciliaVia Nazionale 5 | Motta Camastra, 98030, Sizilien, Italien

Sie sind bis zu zwanzig Meter tief und vier bis fünf Meter breit und haben sich über tausende Jahre in das Lavagestein des nahen Ätna gefressen. Ein langsam erkaltender Lavastrom ermöglichte die Entstehung und Form der Säulen.

Eintritt 15 € p.P kostet es, wenn man weiter gehen möchte als wir es waren. man kann in dem max. 12 °C kalten Wasser waten und die Schlucht von innen sehen.

Wir haben entschieden, dass uns die Sicht von oben ausreicht und uns die Zeit lieber für Castelmola und Taormina gegönnt.

Gole del Alcantara – eine sehenswerte Basaltschlucht

Castelmola ist ein mittelalterliches Dorf (erstmals erbaut im 8. Jh. v. Chr. mehrmals zerstört und 902 wieder erbaut) auf dem Monte Tauro mit einer Wahnsinns Aussicht über Taormina, den Strand und das Meer. Von hier aus sind es nur noch 3 km bis nach Taormina – und 17 min Fahrt über die Serpetinen. 😉

Mit einer wunderschönen, kleinen und gemütlichen Altstadt ist Castelmola ein Ort den in dem wir sehr gerne gewesen sind. Die Kirche und von dort den Blick aufs Meer hätten wir fast übersehen.

Klein, verschlafen und von einer rauhen Schönheit ist Castelmola. Kunst in allen Farben und Formen finden sich in allen Straßen. Enge, verwinkelte Gassen mit Abbiegungen hinter denen sich immer wieder neue unerwartet schöne Ausblicke ergeben überraschen immer wieder. Danke Castelmola für eine die Zeit mit dir. Für die Ruhe und Gelassenheit mit der du in den Bergen liegst und die sich auf uns übertragen hat.